Zwischenspurt für das Wärmenetz

Bitte Wärmeverträge und Fragebögen abgeben – Weitere Möglichkeiten für Beratungsgespräche

Die Entwicklung des Pfronstetter Wärmenetzes läuft weiterhin sehr erfreulich. Die meisten Haushalte, die in Sachen Nahwärme beraten worden sind, haben ihre Verträge bereits an das Rathaus geschickt.

Wer dies noch nicht gemacht hat, wird dringend darum gebeten – schließlich muss bis zum Sommer die finale Trassenfestlegung erfolgen.

Insgesamt stehen die Chance für die Umsetzung von Wärmenetz und Glasfaserverkabelung bis in die Gebäude in Pfronstetten also sehr gut.

Auch gehen immer noch Fragebögen von Interessenten ein. Auch das ist sehr wichtig, um die Zahl der möglichen Wärmenetzanschlüsse weiter zu erhöhen.

Es können auch immer noch Beratungstermine vereinbart werden!

Informationen zu Wärmenetz und schnelles Internet finden Sie auf der Internetseite www.pfronstetten.de rechts unter dem Schnellen Link „Zukunftsdorf Pfronstetten“. Die Gemeinde hat Mittel aus einem Sonderförderprogramm des Landes Baden-Württemberg für Wärmenetze im ländlichen Raum beantragt. Deshalb könnte es mit dem Startschuss zum Bau des Projektes auch schneller losgehen als zunächst gedacht. Das bedeutet einen Zwischenspurt in den kommenden Wochen!

„Aus jetziger Sicht ist es noch in allen Straßen Pfronstettens möglich, dass die Nahwärme verlegt wird,“ erklärt Jörg Dürr-Pucher, Projektentwickler und Geschäftsführer der Clean Energy GmbH. „Wir brauchen dafür aber noch mehr Unternehmen und Haushalte, die bereit sind, sich an das Wärmenetz anzuschließen“.

Ganz egal, wie die Bundestagswahl ausgeht – steigende CO2-Preise machen Heizöl und Flüssiggas schon im nächsten Jahr wieder teurer. Der Anschluss an das von der Kommune geplante Wärmenetz, das mit Sonne und Holz betrieben wird, ist also nicht nur ein Beitrag zum Klimaschutz, sondern auch eine wirtschaftlich sehr sinnvolle Entscheidung. In Aichelau und Tigerfeld gibt es seit längerem positive Erfahrungen mit Wärmenetzen gemacht. Dies soll nun auch in Pfronstetten gelingen.

Mit ökologischer Nahwärme und schnellem Internet macht Pfronstetten einen doppelten Schritt Richtung Zukunftsfähigkeit. Deshalb soll das Projekt auch mit Geldern aus Europa, Berlin und Stuttgart unterstützt werden. „Davon können alle Bürgerinnen und Bürger profitieren“, erklärt Bürgermeister Reinhold Teufel. Abrahim Dold und sein Team von der KlimaschutzAgentur im Kreis Reutlingen stehen bereit, um Interessenten über die Vorteile eines Anschlusses zu beraten. Inzwischen sind auch wieder Hausbesuche möglich.

Wenn es die Inzidenzzahlen zulassen, soll es in Kürze noch eine weitere Bürgerversammlung in der Albhalle geben!