Virtuelle Bürgerversammlung am 25.02.2021

Die für Donnerstag, den 25.02.2021 um 19 Uhr geplante virtuelle Bürgerversammlung zum Thema Nahwärmenetz Pfronstetten wird als Zoom-Meeting durchgeführt. Teilnehmen kann jedermann, eine vorherige Anmeldung oder Registrierung ist nicht notwendig.

„Wir möchten es den Interessierten so einfach wie möglich machen, an die Informationen zum Projekt heranzukommen“, so Bürgermeister Reinhold Teufel. „Aus diesem Grund werden wir am Veranstaltungstag auf unserer Internetseite den Zutrittslink veröffentlichen, der direkt zur virtuellen Bürgerversammlung führt“.

Mit verschiedenen Präsentationen der Projektpartner sollen die nächsten Schritte vorgestellt werden. Das sind zum einen die anstehenden Beratungsgespräche für all diejenigen, die ans Nahwärmenetz anschließen wollen. Parallel wird die Ausschreibung der Tiefbauarbeiten vorbereitet, so dass voraussichtlich noch vor der Sommerpause eine Vergabe der Arbeiten erfolgen kann.

„Wir wollen und werden voraussichtlich auch noch in diesem Jahr mit den Bauarbeiten beginnen, allerdings wird der größere Teil der Maßnahme im kommenden Jahr umgesetzt“ so Reinhold Teufel. Zum Winter 2022/2023 soll das Netz dann in Betrieb gehen.

Die Wärme soll dann hauptsächlich durch ein Holzhackschnitzel-Heizwerk geliefert werden, dass nach Lage der Dinge am südöstlichen Ortsrand von Pfronstetten errichtet wird, der genaue Standort befindet sich noch in der Abstimmung. Im Sommer, wenn nur eine Brauchwassererwärmung notwendig ist, kann dies durch eine Solarthermieanlage erfolgen, die nach voraussichtlich neben der B 312 in Richtung Tigerfeld errichtet werden kann. „Wir stehen in Kontakt den Eigentümern der in Frage kommenden Flächen, und neben der Bundesstraße dürfte auch keine nachteilige Veränderung des Landschaftsbildes zu befürchten sein“, so der Bürgermeister weiter. „Und letztendlich darf man es ruhig auch sehen, dass in der Gemeinde Pfronstetten nicht mit großen Worten über den Klimaschutz gesprochen wird, sondern dass wir aktiv etwas dafür tun, den CO-2-Ausstoß zu reduzieren“.

Dass durch die Verwertung lokal anfallenden Holzes auch noch mehr Wertschöpfung in der Region bleibt und quasi nebenbei auch eine Glasfaserleitung ihren Weg in jedes anschließende Haus findet, sieht die Gemeinde als weiteren Pluspunkt des Projekts. . „Mehr Zukunftsfähigkeit auf einmal geht vermutlich gar nicht“ resümiert Reinhold Teufel.