Erddeponie kann weiterbetrieben werden

Wie in der letzten Sitzung des Gemeinderats angekündigt, kann die Erddeponie „Kohltal“ nördlich von Pfronstetten weiterbetrieben werden.

Im Juni hatte die Gemeindeverwaltung bekanntgegeben, dass die Erddeponie Kohltal in Pfronstetten vorläufig geschlossen werden muss. Hintergrund war, dass die regelmäßige Überprüfung des Deponievolumens ergeben hatte, dass die Deponie entsprechend den Genehmigungsunterlagen aus dem Jahr 1988 weitestgehend verfüllt ist.

Das Büro Kärcher, das die Gemeinde in der Vergangenheit bei Antragsverfahren zur Erddeponie betreut hatte, wurde gebeten, Möglichkeiten der Erweiterung zu prüfen. Das Büro hat im Rahmen der Prüfung die Gemeindeverwaltung darauf hingewiesen, dass bereits im Jahr 2001 eine Erweiterung der Deponie genehmigt wurde. Die entsprechenden Unterlagen waren in der Registratur der Gemeindeverwaltung nicht vorhanden, aus diesem Grund war dies der Gemeindeverwaltung nicht bekannt.

Eine Überprüfung vor Ort hat nun ergeben, dass die von Hans Schmid aus Aichelau hervorragend betreute Deponiefläche auf der Grundlage dieser Genehmigung aus dem Jahr 2001 im Bereich der Bestandsfläche um ca. fünf Meter angehoben werden kann. Abhängig vom Baugeschehen dürfte dies ausreichen, um den in der Gemeinde in den kommenden 2-3 Jahren anfallenden Aushub unterzubringen.

Anschließend kann die Deponie nach Norden hin erweitert werden kann. Voraussetzung hierfür ist eine entsprechende Waldumwandlungsgenehmigung und die die Anlegung einer entsprechenden Zufahrt. Die hierfür entstehenden Kosten müssen in die Deponiegebühren einkalkuliert werden, weshalb hier mit einem spürbaren Anstieg gerechnet werden muss.

Das Büro Beetz aus Hayingen wurde beauftragt, die notwendigen Schritte einzuleiten.