Gemeinderat besichtigt Zwiefalter Kläranlage

Quasi exterritorial hat sich der Gemeinderat vor kurzem ein Bild über eine wichtige öffentliche Einrichtung für die Menschen der Gemeinde gemacht: Auf der Sammelkläranlage in Zwiefalten wird nicht nur das Zwiefalter Abwasser geklärt, sondern auch das von weiteren zehn Ortschaften in vier Städten und Gemeinden.

Vermutlich wissen es nur die wenigsten, dass auf der Anlage neben der Bundesstraße Abwasser aus Zwiefalten, Langenenslingen, Pfronstetten, Riedlingen und Trochtelfingen geklärt wird, wenn auch oftmals nur von einzelnen Teilorten. Und weil auf der Anlage immer wieder auch Investitionen anstehen, die dann auf der Grundlage einer öffentlich-rechtlichen Vereinbarung von den beteiligten Gemeinden zu finanzieren sind, war die Zwiefalter Bürgermeisterin Alexandra Hepp gerne bereit, den Pfronstetter Räten die Anlage vorzustellen. Für die fachlichen Fragen standen dabei der verantwortliche Mitarbeiter auf der Anlage, Robin Britsch, und Thomas Fink vom betreuenden Büro Weber Ingenieure zur Verfügung.

Die Pfronstetter Räte konnten sich so einen Eindruck von der Größe und dem insgesamt sehr sauberen und guten Zustand der Anlage machen. Hierbei zeigte es sich einmal mehr, wie wichtig und richtig die interkommunale Zusammenarbeit ist, denn jede Gemeinde für sich könnte diese Pflichtaufgabe bei weitem nicht so gut und effizient erledigen.