Neugestaltung des Huldstetter Friedhofs – Öffentlicher Ortstermin am 13.07.2021

In diesem Jahr soll die Neugestaltung des Friedhofs bei der Pfarrkirche St. Nikolaus in Huldstetten angegangen werden. Hierfür hat das Ingenieurbüro Beetz aus Hayingen ein Konzept erstellt, das vor kurzem noch einmal mit den Mitgliedern des Pfarrgemeinderats vor Ort besprochen wurde.

So sollen die teilweise unebenen Pflasterwege insgesamt erneuert werden, dabei soll das selbe Pflaster wie in Aichelau verwendet werden. Die Wegeinfassung soll mit Stahl erfolgen. Ergänzend zur bisherigen Planung soll ein Wegstück hin zu einer geplanten Lourdes-Grotte an der westlichen Ecke entstehen.

Ein wichtiges gestalterisches Element sind die Grünanlagen. Nachdem die vorhandenen Bäume rund um die Kirche der Bausubstanz der Kirche und auch der Umfassungsmauer schaden, sollen diese entfernt werden. Die im vorstehenden Lageplanauszug blau umrahmten Bäume sollen durch junge, insgesamt niedrigere Bäume ersetzt werden. Gedacht ist hier an Eiben, wie sie unlängst auf dem Friedhof in Tigerfeld gepflanzt wurden. Die rot umrahmten Bäume entfallen ersatzlos.

Im Bereich des Kriegerdenkmals soll der vorhandene Baum weichen, auch hier sind – symmetrisch beiderseits des Denkmals – junge Eiben vorgesehen. Nachdem sich für die Pflege des Pflanzstreifens vor dem Denkmal niemand mehr findet, soll dieser Bereich gepflastert werden, so dass insgesamt vor dem Eingang ein etwas größerer Platz entsteht.

Grüner werden sollen die Grabfelder: Im neuen Teil des Friedhofs liegen die Gräber in einer Rasenfläche, im alten Teil in einer Splittfläche. Die optische Erscheinung des neuen Teils wurde vom Pfarrgemeinderat als deutlich ansprechender eingeschätzt, weshalb angeregt wurde, auch die Splittflächen anzusäen. Somit würde es dann nur noch Pflasterflächen und Grasflächen geben. Dies würde auch die laufende Unterhaltung deutlich erleichtern.

Diese Vorschläge sollen mit der örtlichen Bevölkerung im Rahmen eines öffentlichen Ortstermins am

Dienstag, dem 13.07.2021 um 18 Uhr

besprochen werden. Die gestalterischen Eingriffe wären nicht unerheblich, dies will weder der Pfarrgemeinderat noch die Gemeindeverwaltung an den Menschen vor Ort vorbei entscheiden.

Nachdem die Corona-Verordnung eine solche Zusammenkunft wieder zulässt, soll diese Möglichkeit auch genutzt werden. Es ergeht schon jetzt herzliche Einladung!