Gemeindewald wird klimagerecht umgebaut

Der Gemeindewald ist vergleichsweise klein, dennoch treten auch hier die Folgen des Klimawandels immer Stärker zum Vorschein. Die Fichte, die bisher als „Brotbaum“ für stabile Erträge sorgte, fällt aufgrund der zunehmenden Trockenheit immer öfter aus und hinterlässt Lücken, die sich ohne aktives Handeln in wertlose Gehölzflächen entwickeln würden. Aus diesem Grund hat sich die Gemeinde im 2020 beschlossenen Forsteinrichtungswerk für das nächste Jahrzehnt vorgenommen, labile Fichtenstandorte klimagerecht umzubauen – mit Baumarten, die mit der Trockenheit besser klarkommen. Bürgermeister Reinhold Teufel besuchte zusammen mit Revierförster Michael Baur und weiteren Vertretern des Forstamts in Aichelau die Waldarbeiter Werner Schmid und Karl Griesinger, die zusammen mit Christoph Schwenk als Dienstleister die Aufforstungsarbeiten durchführen. Auf solchen Flächen werden zunehmend Eiche, Ahorn und Baumhasel eingesetzt, um einen möglichst durchmischten und damit auch stabileren Waldbestand zu schaffen. Die Erträge dieser Mühen werden erst nachfolgende Generationen einfahren können, umso wichtiger ist es, hier auch in langen Zeiträumen zu denken.