Planungen für Ausbau Geisingen-Huldstetten laufen

Der Landkreis hat versprochen, im kommenden Jahr die Kreisstraße Geisingen-Huldstetten samt den Ortsdurchfahrten zu erneuern und auch langersehnten Radweg zwischen den Ortschaften anzulegen. Die Planungen hierfür laufen.

Bei einem Vor-Ort-Termin informierten Matthias Schneck und Christian Mangold vom Kreis-Straßenbauamt Bürgermeister Reinhold Teufel über den Stand der Dinge. Dabei wurden auch noch offene Fragen angesprochen.

Um im Bereich der Bushaltestellen Barrierefreiheit zu schaffen, muss beispielsweise ein sogenannter „Kassler Bord“ eingebaut werden. Diese Bordsteine sind etwas höher und deshalb in Bereichen von Grundstückseinfahrten nicht möglich. „Es wird wohl nicht gelingen, die Bushaltestellen in allen Fällen direkt an den zum Teil neuen Buswartehallen zu platzieren – ebenso wenig wäre es aber möglich gewesen, die Standorte der Wartehallen an den möglichen Bereichen der Kassler Bord zu auszurichten – dort fehlt uns schlicht der Grund und Boden“ stellt Bürgermeister Reinhold Teufel fest. Hier wird es also Kompromisslösungen – eine räumliche Trennung von Wartehalle und Haltestelle – geben müssen.

In beiden Ortsteilen wird es einen einseitigen Gehweg geben. In Geisingen und beim Radweg wird es die Ostseite sein, in Huldstetten weitgehend die Westseite. Lediglich im Kreuzungsbereich zur Bundesstraße verläuft der Gehweg (als Zugang zur Bushaltestelle an der B 312) östlich der Kirchstraße, durch den geplanten Verzicht auf den Fahrbahnteiler kann er auch etwas verbreitert werden.

Die in beiden Ortsteilen noch vorhandenen Pflasterrinnen werden ausgebaut, die Einfassung erfolgt dann komplett mit Randsteinen.

Auf einige der Anwohner der Kirchstraße in Huldstetten – darunter die Gemeinde mit dem Dorfgemeinschaftshaus – und der Bergstraße in Geisingen kommt ebenfalls eine Aufgabe zu: Der Landkreis wird es beim Neubau nicht mehr hinnehmen, dass Hofflächen auf die Kreisstraße entwässern. Wer also einen Hof mit Gefälle zur Straße hat, muss an der Grenze beispielsweise eine Ablaufrinne einbauen. „Bei vielen Grundstücken ist das heute schon der Fall. Bei Grundstücken, die nur eine vergleichsweise kleine Hoffläche haben, hoffen wir auf eine Kulanzregelung“ so Reinhold Teufel.

In diesem Jahr soll nun die Planung abgeschlossen werden. Anschließend wird sie mit der BLS abgestimmt, die im Gemeindegebiet den Ausbau der Glasfaseranschlüsse für schnelles Internet durchführt. Gebaut werden soll, diese Zusage liegt vor, dann im Jahr 2021.