Falscher Arzt setzt falsche Greta ab

Ganz im Zeichen des Klimaschutzes und der Reha nach der Schulter-OP des Bürgermeisters stand der diesjährige Pfronstetter Rathaussturm.

Einen besonderen Friday for Future gab es im proppenvollen Sitzungssaal, Greta Teufel erklärte alle Teilnehmer zu Schülern und verköstigte diese mit schmackhaften Pausenbroten. Allerdings waren die Brote ohne Wurst, dafür mit heimischem Honig und Gsälz, weil: “ Allerdings sind mir do streng vegetarisch / Weil die Metzgerei Stoll jo nemme mai da isch!“.

Weiter klagte Greta über mangelnde Akzeptanz in der Gemeinde für regenerative Energien – so habe Narrenchef Kurt den Kindern sogar das Drachensteigenlassen untersagt, weil in der Gemeinde die Nutzung der Windkraft verboten sei. Zwischendrin wurde Greta sogar ernst und prangerte die hohe Zahl der AfD-Wähler bei der letzten Wahl an.

Um die gemeindlichen Klimaschutzziele zu erreichen, wurde ein ganzes Bündel von Maßnahmen angekündigt: Auch die Rose soll an das geplante Nahwärmenetz angeschlossen werden, damit dort künftig das Bier mit Nahwärme gestaucht werden kann. Im Aichelauer Dorfgemeinschaftshaus sollen nur tatsüber Veranstaltungen stattfinden, damit der hierfür benötigte Strom mittels PV selbst erzeugt werden kann. Positiver Nebeneffekt: Wenn die Feste nachmittags um vier aus sind, dann können die Aichelauer am anderen Tag ausgeschlafen wieder an die Arbeit. „Dank dieser Steigerung der Arbeitsproduktivität / Eisa Gwerbsteueraufkomma in die Höh schnella däät“ reimte Greta. „So zahlt sich, beim rechna han i denkt, hoppala hoi, / des DGH sich quasi ganz von alloi!“.

Und um Ressourcen zu sparen werden die gemeindeeigenen Bäbylätzchen nach einer gewissen Zeit wieder eingesammelt. Erst ab dem dritten Kind dürfen es die Eltern behalten. In diesem Moment sah Greta den Schäf-Chef schon rechnen, ob dieser das mit seiner Sandrine noch hinbekommen könnte.

Kurt Geiger wiederum zeigte sich als vermeintlicher Mediziner gut unterrichtet über den Gesundheitszustand des Bürgermeisters. Die vereinseigene Physiotherapeutin Rebecca Schmid trug mit einigen Reha-Übungen zur Beschleunigung der Heilung bei.

Kristoph König von den Aichelauer Bärenstecher erläuterte dann noch das Programm des weiteren Tages, bevor die Narren zur Befreiung von Schülern und Kindergartenkindern weiterzogen.