PARAVAN unterstützt DRK Ortsverband Zwiefalten-Pfronstetten

Simon Schien, Roland und Martina Arnold und Franz Schwendele bei der Übergabe des Spendenschecks

Mit einer namhaften Spende unterstützt die Aichelauer Firma PARAVAN den DRK Ortsverband bei der Beschaffung eines neuen Krankentransportwagens.

Die medizinische Versorgung im ländlichen Raum sicherzustellen ist wichtig, für die Bevölkerung, wie für die hier angesiedelten Unternehmen. Der PARAVAN GmbH vertreten durch Roland und Martina Arnold war es deshalb eine Herzensangelegenheit, dem Spendenaufruf des DRK Ortsvereins Zwiefalten-Pfronstetten für ein neues Einsatzfahrzeug zu folgen und die Aktion mit 10 000 Euro zu unterstützen.

„Eine gut funktionierende Erstversorgung im ländlichen Raum kommt allen zu Gute“, unterstreicht Roland Arnold. Zudem hofft das Unternehmerehepaar mit dieser Spende andere aus dem Umkreis zu motivieren, sich an der Spendenaktion zu beteiligen.

„Es ist wichtig, dass die Versorgung vor Ort stimmt, gerade im
strukturschwachen Raum“, sagt Martina Arnold. „Da leisten die ehrenamtlichen Helfer des Roten Kreuzes einen wichtigen Beitrag.“

Der alte Krankentransportwagen des Ortsvereins mit über 230 000 Kilometern Laufleistung ist mittlerweile in die Jahre gekommen. „Der finanzielle Mehraufwand für die technische Gewährleistung des 21 Jahre
alten Sprinters übersteigt mittlerweile den reellen Fahrzeugwert“, berichtet Franz Schwendele, Vorstand des DRK-Ortvereins. Deshalb müsse das derzeitige Einsatzfahrzeug dringend durch ein neues ersetzt werden.

Etwa 50 000 Euro müssen aufgebracht werden, um ein adäquates Gebrauchtfahrzeug zu beschaffen. Der Ortsverein ist ein ehrenamtlich tätiger Verein, der ohne direkte finanzielle Unterstützung der Gemeinden auskommen muss. „Für die Vereinsarbeit benötigen wir Einsatzmaterial,
Einsatzkleidung sowie eine zeitgemäße Ausstattung nach Dienstvorschrift, wie Einsatzfahrzeug und weitere Geräte“, sagt der Vorstand. Um den allgemeinen Betrieb sicher zu stellen, führt der Verein unter anderem zwei Blutspendenaktionen, zwei Altkleidersammlungen sowie Bereitschaftsdienste für Veranstaltungen durch.

Dafür, wie auch nach Auslösen eines Bereitschaftsalarms sowie bei größeren Unfall- und Schadensfällen, wird das Fahrzeug benötigt, welches dann ausstattungsmäßig auf dem neuesten Stand sein wird. Statt der alten Vakkum-Matratze, soll beispielsweise ein Spineboard – ein Hilfsmittel zur Rettung verunglückter Personen, bei denen eine Verletzung der Wirbelsäule nicht auszuschließen ist – angeschafft werden.

Derzeit sind im Einsatzgebiet des Ortsvereins acht Helfer vor Ort (HvO) im Einsatz. „Wir sind sehr gut aufgestellt, mit einer starken Jugend DRK-Gruppe, unter Leitung der Aichelauerin Nicole Tress“, berichtet Schwendele nicht ohne Stolz. „Umso wichtiger ist es, dass man den Ehrenamtlichen ein funktionierendes und zeitgemäßes Equipment an die Hand gibt“ ergänzt Simon Schien, stellvertretender Bereitschaftsleiter und selbst HvO. „Das motiviert uns.“

4.775 Euro hatte der DRK-Ortsverein bisher in der Spendenkasse, im Wesentlichen Einzelspenden von Bürgern aus der Umgebung sowie als Erlös vom Adventsmarkt. „Jetzt sind es 14.775 Euro“, sagt Schwendele, der sich sehr über die Unterstützung freut und hofft, dass es noch mehr Nachahmer gibt. „Dann kommen wir unserem Ziel deutlich näher.“