Rasengräber auch in Aichelau

Im Rahmen eines sehr gut besuchten öffentlichen Ortstermins wurden die Weichen dafür gestellt, dass auch auf dem Aichelauer Friedhof künftig Rasengräber angelegt werden können.

Zunächst erläuterte Bürgermeister Reinhold Teufel die Rahmenbedingungen der im Dezember geänderten Friedhofsordnung: Im Wesentlichen gelten für die Rasengräber dieselben Gestaltungsvorschriften wie für „normale“ Erdgräber, anstelle des bepflanzen Grabfelds ist dort eine Rasenfläche und um das Grabmal herum ist ein rasenebener, befahrbarer Sockel vorzusehen. Zu diskutieren war der Standort des neuen Grabfelds: Möglich wären eine seit längerem nicht mehr genutzten Fläche nördlich der Kirche. Alternativ könnte das Grabfeld südlich der Kirche von Westen her mit Rasengräbern belegt werden, im östlichen Teil könnten normale Erdgräber mit Randeinfassungen und gesplitteten Wegen verbleiben. Die Grenze könnte dann mit einer Rabatte angelegt werden. Sollte sich der Bedarf stärker in die eine oder andere Richtung entwickeln, könnte diese Rabatte dann auch mit vertretbarem Aufwand um eine Grabreihe versetzt werden. Eine deutliche Mehrheit der Anwesenden sprach sich für diese Variante aus.

Zur Umsetzung wird es notwendig werden, die Einfassung des Grabfelds zum Hauptzugang hin zu erneuern. Die dort verbauten Rabatten sind stark beschädigt. Bürgermeister Reinhold Teufel kündigte deshalb an, dass er dem Gemeinderat bei den anstehenden Haushaltsberatungen vorschlagen werde, den Pflasterbelag nicht nur – wie bereits seit längerem geplant – im Bereich im Bereich der Aussegnungshalle zu erneuern, sondern im gesamten Friedhofsbereich. Dies könnte dann auch im Paket mit gleichartigen Arbeiten auf dem Friedhof in Huldstetten ausgeschrieben werden. In beiden Fällen soll das Verlegen des Pflasters durch den Bauhof erledigt werden. Diskutiert wurde auch, zwischen den Rasengräbern und den normalen Erdgräbern einen Weg anzulegen. Dies würde jedoch die Variabilität bei der Belegung der Grabfelder ausschließen. Stattdessen soll deshalb der Weg entlang der Kirche verbreitert befestigt und auch besser beleuchtet werden. Außerdem wird geprüft, ob auch entlang der südlichen Friedhofsmauer ein befestigter Weg angelegt werden kann, so dass ein gut begehbarer Rundweg um die Grabfelder entstünde. Der für die Gestaltung hauptzuständige Pfarrgemeinderat um dessen Vorsitzenden Albert Galster wird sich nun mit diesen Festlegungen beschäftigen, sofern hier grünes Licht kommt, kann auch kurzfristig mit der Belegung der künftigen Rasengräber begonnen werden.