Gute Entwicklung bei der Feuerwehr

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Ehrungen und Beförderungen bei der Feuerwehr: Holger Waidmann (2.v.l.) und Vize-Gesamtkommandant Philip Schneider (4.v.l.) wurden zum Löschmeister befördert, Dieter Krohn (3.v.r.) und Josef Waidmann (2.v.r) sind seit 40 Jahren bei der Feuerwehr. In Abwesenheit wurde Thomas Schmid für 25 Jahre geehrt, Niklas Schneider aus Aichstetten wurde Oberfeuerwehrmann befördert.

Optimistisch kann die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Pfronstetten in die Zukunft blicken. Beim Personal- und Ausbildungsstand wie auch bei der Ausstattung gab es bei der Hauptversammlung positives zu vermelden.

Aktuell weist die Gesamtfeuerwehr eine Mannschaftsstärke von 114 Mann, auf, 26 davon sind binnen Jahresfrist eingetreten! Stolze Zahlen konnten Gesamtkommandant Markus Stoll und die Vertreter der einzelnen Einsatzabteilungen in Ihren Berichten nennen. Spitzenreiter bei der Mitgliederwerbung war Aichstetten, zwölf neue Wehrmänner verdoppeln dort die Truppe und machen diese zur personell stärksten in der Gemeinde. Erfreulich ist auch die absehbare Entwicklung der Einsatzabteilung Huldstetten: Sechs weitere Anwärter stehen dort in den Startlöchern und mit Lena Schmid kommt auch eine Feuerwehrfrau mit dazu.

Zu 13 Einsätzen wurde die Feuerwehr gerufen, in allen Fällen klappte die Hilfeleistung reibungslos. Auch knifflige Aufgaben wie ein Unfall einer körperbehinderten Person konnten gut gemeistert werden. Eine Übung im Kindergarten, bei der den Kindern die Feuerwehr auch näher gebracht wurde, rundete das Übungsjahr ab. Zwei weitere Gruppenführer verbessern den Ausbildungsstand der Wehr.

Bürgermeister Reinhold Teufel bedankte sich in seinem Grußwort für das Engagement der ehrenamtlichen Hilfs- und Rettungskräfte in der Gemeinde und freute sich über die positive Entwicklung im personellen Bereich. Dies zeige, dass der Gemeinderat mit seiner Entscheidung, die Ausrüstung der Feuerwehr  sukzessive zu verbessern, den richtigen Weg eingeschlagen hat. Lob gab es auch für das vielfältige Engagement der Feuerwehren im kulturellen und sozialen Bereich. Ob die zahlreichen eigenen Festivitäten, die Unterstützung anderer Vereine oder auch der Kirchen bei Prozessionen oder das jährliche Sammeln für die Kriegsgräber: Ohne die Feuerwehr wäre das Leben in der Gemeinde ärmer.

Zahlreiche Gäste von Auswärts – darunter die Kommandanten der Nachbarwehren – zeigten, dass die Freiwillige Feuerwehr Pfronstetten auch außerhalb der Gemeindegrenzen positiv wahrgenommen wird. So lobten auch Kreisbrandmeister Wolfram Auch und Gunter Hespeler vom Kreisfeuerwehrverband das Geleistete.

Die Gemeinde wird sich auf diesen Lorbeeren für ihre Wehr aber nicht ausruhen. Mit der anstehenden Beschaffung eines HLF 20 für die Einsatzabteilung Pfronstetten steht die größte Fahrzeuginvestition in der Geschichte der Feuerwehr unmittelbar bevor. Aber auch im Kleinen wird investiert, um den Rettungskräften eine sichere und effektive Arbeit zu ermöglichen.

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