Mitteilungen im Gemeinderat

In der Sitzung des Gemeinderats am 25.10.2017 erfolgten folgende Mitteilungen der Gemeindeverwaltung:

Probleme bei der Alarmierung der Feuerwehr

Vor kurzem wurde eine landwirtschaftliche Zugmaschine auf einem Feld nordwestlich von Huldstetten durch einen Fahrzeugbrand zerstört. Die Alarmierung der Feuerwehr klappte insgesamt sehr gut, weniger als zehn Minuten nach dem Sirenenalarm waren ausreichend Wehrmänner vor Ort und konnten den Brand schnell löschen. Dabei zeigte sich insbesondere der Nutzwert des Wasser führenden Fahrzeugs der Einsatzabteilung Tigerfeld bemerkbar.

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Unbefriedigend war jedoch, dass die Alarmierung der Einsatzabteilung Huldstetten nicht funktionierte, obwohl der Einsatzort unmittelbar neben der Ortslage lag. Im konkreten Fall ergaben sich hierdurch zwar keine Nachteile. Bei einer größeren Schadenslage, bei der schnell eine große Zahl von Einsatzkräften benötigt wird, könnte dies aber gravierende Folgen haben. Nachdem dieser Umstand nun  schon mehrfach gegeben war, zeigte sich Bürgermeister Reinhold Teufel verärgert darüber, dass die Gemeindeverwaltung immer wieder zu hören bekäme, dass dies Anfangsschwierigkeiten der neuen Leitstelle seien.

Neuer bevollmächtigter Bezirksschornsteinfeger

Das Landratsamt hat der Gemeindeverwaltung mitgeteilt, dass der Kehrbezirk Reutlingen Nr. 16, zu dem die Gemeinde Pfronstetten gehört, zum 01.11.2017 einen neuen bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger erhält. Nach der Pensionierung des seitherigen Amtsinhabers wurde der Schornsteinfegermeister Daniel Klingele bestellt. Herr Klingele stammt aus Puhlheim und wird seinen Wohnsitz in die Region verlegen.

Antrittsbesuch des neuen Verbandsdirektors des Regionalverbands Neckar Alb

Vor kurzem stattete der neue Verbandsdirektor des Regionalverbands Neckar Alb, Herr Dr. Dirk Seidemann, den Gemeinden im Gemeindeverwaltungsverband Zwiefalten-Hayingen einen Antrittsbesuch ab. In der Unterredung machte Bürgermeister Reinhold Teufel deutlich, dass die im Regionalplan ausgewiesenen Regionalen Grünzüge die Entwicklung der Gemeinden auf der Alb unzumutbar einschränken. Auch die ohne wirkliche Miteinbeziehung der Bevölkerung auf den Weg gebrachte Ausweisung von Vorrangflächen für Windenergieanlagen hatte in der Bevölkerung viel Missmut ausgelöst. Dr. Seidemann sagte zu, dass er diese bei seinem Amtsantritt „vorgefundenen“ Problemfelder prüfen werde.

Dorfgemeinschaftshaus Aichelau

Unmittelbar nach dem Antrittsbesuch des neuen Verbandsdirektors des Regionalverbands Neckar Alb, Herrn Dr. Dirk Seidemann, wurde mit ihm ein aktuell drängendes Problem besprochen: Das von der Gemeinde eingeleitete Bebauungsplanverfahren für das Dorfgemeinschaftshaus in Aichelau liegt aktuell auf Eis, nachdem der Regionalverband Neckar Alb im Anhörungsverfahren Bedenken angemeldet hat, weil der geplante Standort in einem ausgewiesenen Regionalen Grünzug liegt. In diesem Gespräch, an dem auch das Planungsbüro Künster teilnahm, konnte ein gangbarer Weg besprochen werden, um das Vorhaben doch zu ermöglichen. Die Gemeindeverwaltung ist zuversichtlich, dass dieses Problem in den kommenden Wochen gelöst werden kann.

Neue Organisation für die Bewirtschaftung des Kommunal- und Privatwaldes

Die Entscheidungen des Bundeskartellamts und des OLG Düsseldorf im sogenannten Kartellverfahren zur Rundholzvermarktung haben zur Folge, dass die baden-württembergische Forstverwaltung neu geordnet werden muss. In der vergangenen Woche fand dazu im Landratsamt ein Gespräch mit den Bürgermeistern und weiteren Vertretern der Städte und Gemeinden statt. Es bestand Konsens darüber, dass gemeinsam eine neue Forststruktur erarbeitet werden soll, die auch in Zukunft eine verlässliche, qualitativ hochwertige und effiziente Waldbetreuung im Kommunal- und Privatwald gewährleistet. Angestrebt wird eine Verbundlösung, also ein Zweckverband oder eine Kommunalanstalt des öffentlichen Rechts.  Der Landkreis wurde deshalb gebeten, gemeinsam mit den Städten und Gemeinden eine solche kommunale Verbundlösung zu entwickeln.

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