Geisinger Altbürgermeister Hugo Hölz verstorben

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Der frühere Bürgermeister der selbständigen Gemeinde Geisingen, Hugo Hölz, ist am vergangenen Mittwoch im 86. Lebensjahr verstorben.

Mit 33 Jahren trat Hugo Hölz am 1. Mai 1965 das Amt des Bürgermeisters des Albdorfs Geisingen an. Er trat somit in einer Zeit an die Spitze seiner Heimatgemeinde, in der das junge Bundesland Baden-Württemberg begann, sich mit dem Gedanken einer umfassenden Verwaltungsreform zu befassen.

Schon zwei Jahre später wurden mit dem Gesetz zur Stärkung der Verwaltungskraft kleinerer Gemeinden die Weichen in Richtung Gemeindereform gestellt.  Dass Geisingen mit damals rund 180 Einwohnern nicht selbständig bleiben konnte lag auf der Hand, und auch dass man die Zukunft gemeinsam mit Huldstetten angehen wollte war klar. Schließlich bildeten beide Gemeinden bereits bis 1848 eine politische Einheit.

In der Diskussion stand damals eine Eingemeindung nach Zwiefalten oder das Zusammengehen mit weiteren Albgemeinden zur Gemeinde Pfronstetten. Die getroffene Entscheidung ist hinlänglich bekannt, und mit Inkrafttreten der Gemeindereform zum 01.01.1975 endete die Amtszeit von Hugo Hölz als Bürgermeister. Er blieb allerdings noch einige Zeit als Mitglied des Gemeinderats kommunalpolitisch aktiv und trug so dazu bei, der neu aufgestellten Gemeinde Pfronstetten einen guten Start zu ermöglichen.

Als örtlicher Gastwirt blieb er den Menschen in Geisingen und darüber hinaus verbunden, das Gasthaus „Hirsch“ ist für seine gute Küche bekannt und dient nicht nur den Geisingerinnen und Geisingern als Ort der Begegnung.

Am vergangenen Mittwoch verstarb nun Hugo Hölz, die Trauerfeier ist für Samstag, den 23.09.2017 um 14 Uhr in der Pfarrkirche St. Nikolaus in Huldstetten geplant.

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